Schilddrüsenerkrankungen

Schilddrüsenerkrankungen – ein alltägliches und häufiges Problem

Die Schilddrüsenhormone beeinflussen neben Stoffwechsel, Kreislauf und Wachstum auch unser psychisches Wohlbefinden. Schilddrüsenkrankheiten sind sehr häufig und damit auch täglich Thema in unserer Praxis.

Schätzungsweise jeder zweite Deutsche hat eine vergrößerte Schilddrüse, Schilddrüsenknoten oder eine Schilddrüsenfunktionsstörung (Über- oder Unterfunktion). Die wichtigste und häufigste Ursache für Schilddrüsenerkrankungen ist in Mitteleuropa der unzureichende Jodgehalt in der Nahrung. Um den Jodmangel zu kompensieren, vergrößert sich die Schilddrüse in einer Art Ausgleichsmechanismus, um mehr Jod aufnehmen zu können. Ein Jodmangel fördert auch das Auftreten und Wachstum von Schilddrüsenknoten.

Schilddrüsen-Überfunktion

Eine Schilddrüsenüberfunktion rührt häufig von einer sogenannten funktionalen Autonomie her, bei der die Hormonbildung nicht mehr gesteuert wird oder von einer Autoimmunerkrankung, bei der der Körper Antikörper gegen die Schilddrüse bildet. Anzeichen einer Schilddrüsenüberfunktion können sein: Gewichtsverlust trotz gutem Appetit, Ruhelosigkeit, beschleunigter Puls, Zittern, Durchfälle sowie übermäßiges Schwitzen.

Schilddrüsen-Unterfunktion

Eine Schilddrüsenunterfunktion ist beim Erwachsenen meist Folge einer chronischen Schilddrüsenentzündung und wird oft spät erkannt, weil die Beschwerden erst allmählich auftreten. Die Symptome können sein: Müdigkeit, Leistungsknick oder Veränderungen an Haut und Haaren.

In jedem Fall sollten Sie Ihre Symptome untersuchen lassen. Aufgrund des häufigen Auftretens haben wir als Allgemeinmediziner viel Erfahrung in der Diagnostik und Therapie von Schilddrüsenerkrankungen.